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Aikido in der Region

Aikido in der Region Bonn Rhein-Sieg

Der Ursprung der Aikido-Bewegung ging von Bonn aus, von Judoka aus Bonn und reichten schon früh in die Region.



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Aikido in Bonn



Wie es anfing

1964 besuchte eine japanische Studentengruppe Bonn und demonstrierte in der Turnhalle der Paul-Gerhardt-Schule in Bonn Karate und eine Selbstverteidigung, die sie Aikido nannten. Es war das erste Mal, dass in Bonn Aikido gezeigte wurde.

Dies war jedoch nicht der Anfang des Aikido, wohl lag in diesem Jahr das Ereignis, welches schließlich Aikido in Bonn heimisch werden ließ. Gunter und Hendrik Wessels - Mitglieder der Kampfmannschaft des 1. Bonner Judo-Club und Jugendtrainer - waren beide in der Vorbereitung auf eine Prüfung zum 1. Dan. Im Sommer bei einem Wettkampf mit einem Verein aus dem Rhein-Sieg-Kreis verletzte sich Gunter beim Ansatz eines Schulterwurfs (Seoi-nage) so unglücklich, dass die Bänder zum Schultergelenk komplett von der Schulterkapsel abrissen. Für den 23jährigen, der 8 Jahre aktiv trainierte, war dies das Ende seiner Laufbahn als Kämpfer.

In einem kurzen Artikel in der Judo-Zeitschrift wurde über einen gewissen Herrn Eugen Hölzel berichtet, der eine ihnen unbekannte Budo-Sportart betrieb, die Aikido genannt wurde. In dieser Disziplin gab es keine Wettkämpfe. Das schien den Brüdern attraktiv. Sie beschlossen einen Lehrgang in Pinneberg bei Hamburg unter der Leitung von Eugen Hölzel zu folgen. Herr und Frau Hölzel waren mehrere Male in Frankreich zu Lehrgängen eines André Nocquet - 6. Dan- gefahren, der gerade aus Japan vom Welt-Aikido-Zentrum zurückgekommen war. Sie waren so begeistert und angetan vom Aikido, dass sie beschlossen, diese Budo-Art auch in Deutschland zu verbreiten.

Gunter und Hendrik Wessels kauften sich, das gerade auf dem deutschen Buchmarkt erschienene Buch „Aikido” von Kisshomaru Ueshiba, und versuchten sich so zu vervollkommnen. In ihr Judo-Training, an dem auch Manfred Putzka und Wilfried Flegel teilnahmen, ließen sie so manche ”Aikido”-Technik einfließen. Es war aber eben nur ein dürftiger Behelf.

Ein Unglücksfall beim Wettkampftraining im Universitäts-Judo-Club Bonn


 


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Unsere erste Trainingsstätte

 


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Anfang waren es wenige ....

Die ersten Aikido-Pioniere

In den Anfangsjahren waren Studenten die stärkste Gruppe der Aktiven. Nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums verließen sie Bonn, blieben aber in der Regel mit Aikido verbunden: Dr. Hendrik Wessels (3. Dan) ging zur europäischen Weltraumforschung <ESA> nach Holland; seine Frau Dr. Brigitte Wessels gehörte ebenfalls zu den ersten Aikido-Freunden in Bonn. Dr. Gunter Wessels, wohnte in Sankt Augustin und arbeitete für den TÜV Rheinland in vielen Teilen der Welt. Dr. Wilfried Flegel, wohnte in Frankreich und arbeitete im Kernforschungsinstitut CERN in Genf. Wenn ihm Familie und Arbeit Zeit ließen, ging er seinem alten Hobby nach. Dr. Dieter Schwela arbeitete an der Ruhr-Universität in Bochum und war fast regelmäßig auf der Matte. Rupprecht Kulzer (1. Kyu) - Ruppi, wie wir ihn nannten - wurde Arzt Dr. Rupprecht Kulzer lebt heute in Obernburg und hat mit Aikido in einem DJB angehörigen Verein wieder sein Training aufgenommen. Zu den ersten in Bonn gehörte auch Sigrid Meyburg; sie heiratete späte Katsuaki Asai. Unser Chemie-Student Christian Bartsch ging nach Indien und wurde dort Professor, ob er heute noch Aikido ausübt ist nicht bekannt.

Auch unter den nachfolgenden Mitgliedern gab es einige, die Wesentliches für die Verbreitung des Aikido leisteten: Klaus Günter Broscheit fing mit Judo an. Sein unregelmäßiger Dienst beim Auswärtigen Amt ließ es nicht zu 2 mal Judo zu trainieren, er versuchte es mit Aikido und gab sein Judo-Training auf. Beruflich bedingt lebte er lange Jahre in New York, von Yoshimitsu Yamada erhielt er den 5. Dan. Barbara Beste kam 1980 zum Aikido-Club Bonn, wechselte zum Altstadt-Dojo von Dieter Schöck bevor sie in Frankfurt am Main mit Christian Mann zusammen eine Aikidogruppe übernahm. Sie auch heute noch in Frankfurt aktiv. Thomas Christaller, ein Physikstudent, wollte eigentlich was anderes machen, wie er 30 Jahre später bemerkte - „Ich blieb aber dann beim Aikido hängen.“ Durch sein Studium kam er nach Bielefeld, wo er den Tilburger Norbert van Soest (gesprochenen: van Sust) traf, einen ausgezeichneten Aikido-Lehrer der ersten Stunde. Prof. Dr. Thomas Christaller (4. Dan) kehrte aus beruflichen Gründen nach Bonn zurück und arbeitete in der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung <GMD> in Sankt Augustin, heute Fraunhofer-Gesellschaft. Er gründete in Bonn einen Aikido-Verein, der heute den Namen Aikido Aikikai Bonn e. V. führt. Hans-Henning Derpa (3. Dan) ist durch Aikido zum Japanisch-Studium gekommen und erfolgreicher Journalist. Professor Dr. Heinz Patt (6. Dan) kam noch als Schüler zu Manfred Putzka; er gründete 2 Aikido-Schulen in München und Bonn.

Die ersten Lehrkräfte

Katsuaki Asai - erster Aikido-Lehrer der Bonner - wollte sich als jüngster 4. Dan auf der Welt nicht nachsagen lassen, dass er seiner Aufgabe nicht gewachsen war, so kam es, dass er bei der Prüfung und Verleihung von Graduierungen sehr streng war. Wenn er in Bonn das Training nicht leiten konnte übernahmen dies Gunter und Hendrik Wessels und wenn diese Verpflichtungen an der Uni hatten, übernahm Manfred Putzka die Aufgabe.

Der erste Verein und weitere Gründungen in Bonn
Am 22. November 1971 wurde die Satzung eingereicht und die Eintragung ins Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn beantragt, die dann auch unter der Nummer VR 3667 am 30. März 1972 erfolgte. Es entstand aus der Aikido-Abteilung des 1. Bonner Judo-Clubs e. V. der erste Aikido-Verein in Bonn.

Die Satzung schrieb Manfred Putzka, der Name wurde unter maßgeblicher Mitarbeit von Dr. Dieter Schwela festgelegt: „Aikikai Bonn Gesellschaft für Aikido und japanische Kultur e. V.” Anliegen von Dr. Dieter Schwela war es auch den Gemeinnützigkeitsparagrafen in richtiges Deutsch zu bringen. Das Registergericht zwang uns dann Schritt für Schritt den Text zu ändern bis..... er wieder die juristische Form hatte. Ein Jurist muss halt nicht Germanistik studieren! Der erste Vorstand bestand aus 3 gleichberechtigten Vorsitzenden:

Hendrik Wessels „Vorsitzender mit dem Zuständigkeitsbereich Unterricht und Ausbildung”,
Manfred Putzka „Vorsitzender mit dem Zuständigkeitsbereich Organisation und Verwaltung” und
Dieter Schwela „Vorsitzender mit dem Zuständigkeitsbereich Öffentlichkeitsarbeit".

1975 heiratete Manfred Putzka und zog auf die andere Rheinseite. Bedingt durch einen Berufswechsel löste ihn Klaus Günter Broscheit als Übungsleiter ab.

Die Verbindung nach Bonn blieb aber weiterhin bestehen.

Was Manfred Putzka, als Bonner in Bonn, nicht geschafft hatte, schaffte ein Student aus Siegen. Er führte Aikido in die „Sportschule Bunkyo“ von Volker Ebener ein. Schon nach kurzer Zeit stellte er fest, dass sein Studium mehr Zeit beanspruchte, und so ergab es sich über den Fachverband, dass Manfred Putzka dann diese Gruppe in Bonn betreute.

Einer der ersten Schüler, die dann zu der Gruppe stießen, war Dieter Schöck. Die Gruppe war sehr klein, so dass er wohl oft den Eindruck hatte, Privatunterricht zu bekommen. Bald stellte sich heraus, dass unter kommerziellen Gesichtspunkten die Gruppe nicht lebensfähig war und so wurde Dieter Schöck an Klaus Broscheit verwiesen. Dort setze er dann seine Ausbildung weiter fort, auch als Broscheit für längere Zeit nach New York zog und dort bei Yoshimitsu Yamada trainierte hörte er nicht mit dem Aikido auf.

Ende 1981 Anfang 1982 kam Klaus Broscheit nach längerem Aufenthalt in New York nach Bonn zurück.

An dem Tag, an welchen die Aktiven Klaus Broscheit mit dem Dojo überraschen wollten, kam es zur Spaltung innerhalb des Aikido-Club Bonn. Heinz Patt, Dietmar Oertel, Henner Derpa, Barbara Beste, Wolfgang Weißgerber und Dieter Schöck trennten sich u. a. auch wegen der persönlichen Haltung von Klaus Broscheit. Im Krausfeld 10 neben dem Frauenmuseum wurde das Altstadt-Dojo gegründet es war verhältnismäßig klein ca. 30 qm und die Zahl der regelmäßig trainierenden ungefähr 15 Personen. Die Leitung übernahm - vorerst kommissarisch - Dieter Schöck, beim Training unterstützt von Wolfgang Weißgerber und den anderen Aktiven, wie z. B. auch Florian Erb, einschließlich einiger Gäste wie Eginhardt Köhler und Jürgen Klages.

1982 reiste Dieter Schöck und Heinz Patt zu Yamada nach New York. Sie hatten im sportwissenschaftlichen Institut (SWI) mit ihm einen Lehrgang organisiert und waren eingeladen worden. Es ergab sich danach, dass im gleichen Jahr Schöck die Leitung des Dojo nun offiziell übernahm. 1984 trennte sich Wolfgang Weißgerber vom Altstadt-Dojo und zog fort.

Am 1. Januar 1985 kam Thomas Christaller von Elmshorn zurück nach Bonn. Er sah sich das eine oder andere Dojo in Bonn an und trat Mitte 1985 dem Altstadt-Dojo bei, in welchem er dann auch Training gab.

Dieter Schöck war eine talentierte aber eigene Persönlichkeit einerseits strebte er von dem Aikido-Verband FDAV eine Prüferlizenz an, andererseits lehnte er für sich Prüfungen ab, wie der Generalsekretär und Leiter der Technischen Kommission der Freien Deutschen Aikido-Vereinigung feststellen musste. So führten auch die Gespräche über organisatorische Verbesserungen des Altstadt-Dojo – diesmal aus finanziellen Gründen – nicht zum Erfolg, sondern unter erschwerten Trainingsbedingungen zu einer Vereinsgründung. Mit Dorothea Thomas, Florian Erb, Barbara Schulze, Stefan Prager, Henner Derpa und Mirko Bleil gründete 1986 Thomas Christaller ein Dojo mit dem Namen „Aikido Aikikai Bonn e. V.“ Mit geliehenen Matten von seinem Tilburger Aikido- und Jujutsu-Lehrer Norbert van Soest aus Bielefeld, war fing es an. Die Räumlichkeiten waren in der Nähe des Poppelsdorfer Schlosses im Hinterhof Venusbergweg 13.

Zur gleichen Zeit entstand an der Uni Bonn eine Aikido-Gruppe, die von Klaus Runte, Schüler von Klaus Broscheit, geleitet wurde.

Das Dojo im Krausfeld musste aufgegeben werden. Der Mietvertrag wurde nicht verlängert. 1986 zog man ins Kultur-Zentrum „Brotfabrik” in Bonn-Beuel um. Wenig später mietete der von Schöck geleitete Verein „Aikido-Dojo-Bonn e. V.” Räume in der Georgstraße an, damit weiterhin Aikido in der Altstadt vertreten war. Florian Erb verließ Thomas Christaller und übernahm das Altstadt-Dojo. Henner Derpa ging zu Heinz Patt, der in Bonn-Buschdorf ein Dojo im Haus seiner Eltern eingerichtet hatte, die „Aikido-Schule Heinz Patt”; angeschlossen dem Bund der Aikido-Schulen (heute Bund der Aikido-Lehrer).

Dieter Schöck gab u. a. aus gesundheitlichen Gründen sein Engagement für Aikido auf.

Der Aikido-Club Bonn e. V. ist heute Mitglied im Nordrhein-Westfälischen Aikido-Verband und gehört zum Tendo-Ryu Aikido-Verband Deutschland, ist aber für andere Lehrerorientierungen offen.

Der Aikido Aikikai Bonn e. V. ist heute in anderen Räumen in der van Galen-Straße 1, auch unter anderer Leitung; permanent findet in der Aikido-Scene ein Wechsel der Generationen statt. Professor Dr. Thomas Christaller leitet heute zusammen mit Sabine Christaller und Florian Erb das „Zentrum für Bewegung und Lebenskunst“ in der Kessenicher Straße 217, in dem nicht nur Aikido unterrichtet wird. Er hat auch seit 2008 das Aikido-Training beim Hochschulsport der Universität Bonn übernommen Florian Erb verließ im Jahre 2010 das Zentrum.

In Bonn-Oberkassel trainiert eine Aikido-Gruppe im privaten Ernst-Kalkuhl-Gymnasium im „Logo – Da mach ich mit Verein – e.V.“ Trainer sind Martin Döhr und Lutz Mathees.

Klaus Broscheid und Klaus Runte engagieren sich mit „Aiki Wege“ in besonderer Weise um unser Aikido.

In der Nähe des Alten Friedhofes in Bonn entstand 2011 eine weitere Aikido-Gruppe „Take no Sono“ von René Tiemann, der bei Dirk Kropp (Köln) gelernt hat.



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Rückblick

Aikikai Bonn in Bewegung



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Aikido im Rhein-Sieg-Kreis



Der Start in Lohmar

Aus beruflichen Gründen zog Manfred Putzka in den Rhein-Sieg-Kreis (Sankt Augustin) und musste seine Trainingsmöglichkeiten dem Beruf anpassen. Das führte schließlich nach seiner Heirat -1975- am 5. 4 1978 zu Gründung einer Aikido-Abteilung im TV 08 Lohmar. Unterstützung fand er dabei bei seinem Schweigervater Walter Schleuter, der dort Sportwart war. Die Aikido-Abteilung wurde der Sektion Aikido im Deutschen Judo-Bund angeschlossen. Nach anfänglichem positivem Verlauf in der Sektion Aikido im DJG, kam es schließlich zu Schwierigkeiten und Missverständnissen mit der Verbandsleitung - u. a. wegen der immer noch bestehenden Bindungen von Manfred Putzka zu seinen japanischen Lehrern.

Der Aikido-Verband NRW -Landesverband des Deutschen Aikido-Bundes - war inzwischen in den Landessportbund aufgenommen worden und so wechselte die Lohmarer Gruppe nach 10 Jahren 1988 den Verband.

Manfred Putzka war anfangs Fachwart für Aikido (Abteilungsleiter) und Trainer gleichzeitig, konnte aber später die Verwaltungsaufgaben an Wolfgang Neu abgeben, der als erster Lohmarer die Prüfung zu 1. Dan Aikido bei Jacques Bonemaison (FDAV) bestand. Wolfgang Keppeler aus Köln, der regelmäßig zum Training nach Lohmar kam, war der zweite Schüler, der den schwarzen Gürtel errang. Im Amt des Fachwarts folgten dann Rolf Dickersbach und Kay Weinrich. Im Laufe der Zeit erweiterte sich auch der Kreis der Übungsleiter. Wolfgang Neu, Rolf Dickersbach, Uwe Menz, Ulrike und Jens Putzka erwarben die Übungsleiterlizenz „Breitensport“. Volker Caspari war der 2 des Vereins – neben Manfred Putzka, der eine Fachübungsleiterlizens des DAB erwarb; im Sommer 2000 bestand er auch die Prüfung zum 1. Dan.

Manfred Putzka verließ den TV 08 Lohmar und die von ihm gegründete Abteilung als er zufällig auf eine Lohmarer Aikido home page stieß, welche einige Abteilungsmitglieder ins Netz gesetzt hatten; über vieles wurde berichtet nur nichts über den Lehrer und Übungsleiter, der die Abteilung gegründet hatte.


 


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Im Bilde sein

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Judo macht Freu(n)de

Judo in Lohmar

Am 23. April 1982 wurde die Aikido-Abteilung eine "Budo-Abteilung". Etwas über 10 Schüler aus Schulen für Geistigbehinderte fanden sich in froher Runde zum Judo-Training ein.

Begonnen hatte es mit dem vergeblichen Versuch eines Vaters für geistigbehindert Jugendliche eine Möglichkeit zu schaffen Sport zu treiben. Manfred Putzka sah da eine Möglichkeit in der Lohmarer Turnhalle und erklärte sich bereit zwar nicht Aikido, sondern Judo zu unterrichten.

1985 waren sie bereits so weit, dass sie am 1. September des Jahres an einer Veranstaltung im Gustav-Heinemann-Haus in Bonn teilnehmen konnten, die von Alfred Biolek moderiert wurde. Sie erhielten viel Beifall.

Mit dem Ausscheiden von Manfred Putzka im Jahre 2000 löste sich die Judo-Gruppe nach 18 Jahren auf. Die Aikido-Abteilung blieb weiter bestehen.


 


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Judo, der sanfte Weg

Lohmarer Judoka im Heinemann-Haus in Bonn mit Alfred Biolek



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SC Taisho: Judo, Karate, Aikido



Aikido im Sportcenter Taisho

Am 03. 12. 1979 eröffnete Jürgen Hofmann – ehemaliger Europameister und Vizeweltmeister im Karate - gegenüber dem Kaufhof - sein Sportcenter Taisho in Siegburg und integrierte auch Aikido in sein Sportangebot. Der erste Aikido-Lehrer war Klaus-Dieter Petermann. Manfred Putzka erfuhr über eine Zeitungsnotiz von dieser Gruppe und nahm an der Eröffnungsvorführung als Zuschauer teil. In der Absicht die Gruppe zu unterstützen nahm er auch am Training teil. Das Verhältnis zu den ursprünglich aus Köln stammenden Kollegen blieb distanziert. Nach einiger Zeit wurde das Aikido-Training dort eingestellt.

Nach dem Umzug des Sportcenters in neue größere Räume am 22. 10. 1994 wurde Aikido wieder ins Programm aufgenommen, Lehrer war diesmal Manfred Putzka. In den folgenden Jahren war es jedoch immer nur eine kleine Gruppe, die den Kern der Aikido-Abteilung bildete Wolfgang Aulmich, Klaus Monzel und Reinhard Krüger engagierten sich in besonderer Weise. Schwerpunkt war und blieb Karate. Als dann das Aikido-Training auf eine noch ungünstigere Zeit verlegt werden sollte, beendete Manfred Putzka am 31. 12. 2008 dort seine Tätigkeit.



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Zufrieden, beweglich, sicher - Aikido

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Aikido - Schulsport



Aikido-Arbeitsgemeinschaft für Mädchen am Anno-Gymnasium

Im Schuljahr 97/98 entstand im städtischen Anno-Gymnasium Siegburg - in dem sogenannten Jubiläumsjahr - eine „Arbeitsgemeinschaft Aikido“ für Mädchen (5 und

6. Stufe), die mit 24 Teilnehmerinnen startete. Sie war auch in den offiziellen Publikationen der Landesregierung aufgeführt und offiziell beim Landessportbund angemeldet.

Ulrike Putzka - Diplom-Sozialpädagogin leitete - unterstützt von Ulrike Molitor, Lehrerin im Gymnasium - diese Gruppe. Die Teilnehmerinnen schlossen den Kurs mit einer Prüfung zum gelben Gürtel ab. Im folgenden Schuljahr 98/99 konnte die Arbeitsgemeinschaft fortgeführt werden. Zweiundzwanzig „lernbegierige Damen" erscheinen mittwochs auf der Matte, um sich kundig zu machen. Für das Schuljahr 1999/2000 fanden sich Anfang des Schuljahres über 30 Mädchen ein, von welchen 14 am Selbstbehauptungsseminar teilnahmen und bis zum Schuljahresende durchhielten.

Erfolgte zuerst der Unterricht auf alten Matten in der Gymnastikhalle konnte später der Unterricht im unter der Turnhalle befindlichen Anno-Dojo stattfinden. Die Arbeitsgemeinschaften wurden fester Bestandteil im Schulleben.

2 Schülerinnen blieben auch noch nach der 6. Stufe und konnten den 3. Schülergrad (grüner Gürtel) erwerben Die AG bestand bis zu den Herbstferien 2007.


 


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Aiki-Klick

Aikido-AG



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kommen und gehen

Weitere Aktivitäten im Rhein-Sieg-Kreis

Über Kontakte in Siegburg entstand 1998 in einer Sportschule auch in Hennef eine Aikido-Gruppe - geleitet von Marie-Luise Böhm aus Bonn. Nach einiger Zeit löste sich die Gruppe von der Schule und schloss sich dem Hennefer Judo-Club an; organisatorisch gehört sie zum Aikikai Deutschland – Fachverband für Aikido e. V.

Etwas später wurde dann eine weitere Aikido-Gruppe des Aikikai in einer Sportschule in Lohmar eröffnet, die von Klaus-Dieter Petermann, Niederkassel-Ranzel geleitet wurde, aber nicht lange Bestand hatte.

2012 hat sich im Rhein-Sieg-Kreis eine weitere Aikido-Gruppe in Sankt Augustin gebildet.



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